15.05.2012:
Aktueller
Stand: 16.191
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ENDSPURT
- BIS ENDE MAI ALLE AUSGEFÜLLTEN LISTEN BITTE
PER POST AN:
Volksinitiative
"Mindestlohn 10 Euro" - Martinstraße
1/1a - 19053 Schwerin
Am
04. Juni 2012 werden die
Unterschriften an die Landtagspräsidentin bzw. eine ihrer
Stellvertreterinnen übergeben werden.
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Pünktlich zu den Aussagen der
rot-schwarzen Landesregierung, endlich ein Vergabegesetz auf
den Weg zu bringen, hat die Volksinitiative "Für einen
Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde" das
erforderliche Quorum von 15.000 Unterschriften überschritten.
Bis heute haben fast 16.000 Mecklenburger und Vorpommern die
Initiative der LINKEN, der Landesarmutskonferenz und des
Arbeitslosenverbandes unterstützt. Dazu erklärt Steffen
Bockhahn, Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der
LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern:
"Auf zahlreichen Veranstaltungen zum
1. Mai ging es um den Mindestlohn. Dabei unterschrieben viele
Menschen spontan unsere Volksinitiative für 10 Euro
Mindestlohn. Scheinbar war dies auch für die Landesregierung
Anlass, beim Vergabegesetz endlich verbindliche Aussagen zu
machen. Und wenn Rot-Schwarz es wirklich ernst meint, dann
kann das Kabinett den Willen der knapp 16.000 Unterstützerinnen
und Unterstützer nicht ignorieren. Offenbar geht ja um nichts
anderes, als bei Vergaben des Landes nur Firmen zu berücksichtigen,
die Tarif oder wenigstens Mindestlohn zahlen. So will es auch
die Volksinitiative."
"Nur einen wesentlichen Unterschied gibt es: Die
Landesregierung redet lediglich von 8,50 Euro Mindestlohn. Wir
fordern ausdrücklich 10 Euro pro Stunde, denn nur so lässt
sich wirksam Altersarmut verhindern und Kaufkraft schaffen.
Wer 45 Jahre lang 8,50 Euro pro Stunde verdient, hat nicht mal
einen Anspruch auf gesetzliche Rente. Das kann doch auch
Rot-Schwarz nicht wirklich wollen.", so Bockhahn.
"Wir werden bis Ende Mai weiter Unterschriften für die
Volksinitiative sammeln und diese am 4. Juni der Landtagspräsidentin
übergeben. Damit nehmen wir die Landesregierung und die
Landtagsfraktionen von SPD und CDU in die Pflicht, tatsächlich
ein Vergabegesetz zu verabschieden, welches den Namen
verdient. Wer den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern eine
Perspektive geben will, kommt um den Mindestlohn von 10 Euro
nicht umhin!", sagt Bockhahn abschließend.
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